Allgemein, Rosacea

Hilfe – unreine, pickelige Haut durch Mund-Nasen-Maske?

Hilfe - unreine, pickelige Haut durch Mund-Nasen-Maske?

In Zeiten von COVID 19 stehen wir alle vor besonderen Herausforderungen, sei es im Rahmen der Arbeit oder im privaten Bereich. Auch wenn uns unsere Masken – egal ob OP-Maske, FFP2 Maske oder FFP3 Maske – richtig getragen effektiv vor einer Infektion schützen, so haben sie doch einen Nachteil:

Die Haut im Bereich, in dem die Maske sitzt, leidet unter ihr.

Das macht sich bemerkbar durch trockene und juckende Haut, teilweise sogar durch Hautkrankheiten wie der Stewardess-Krankheit (Periorale Dermatitis).

Was für Auswirkungen die Mund-Nasen-Maske auf deine Haut haben kann und was du tun kannst, um sie wieder zu stärken, erfährst du in diesem Beitrag.

COVID-19 und unreine Haut

Ein Zusammenhang zwischen dem Corona-Virus, der Maskenpflicht (Op-Maske, FFP2 oder FFP3 Maske) und unreiner Haut scheint im ersten Moment nicht gerade offensichtlich zu sein.

Doch gerade Menschen, die Berufe ausüben, in denen sie täglich mehrere Stunden lang die Mund-Nasen-Maske tragen, haben diesen Zusammenhang schnell herstellen müssen.

Bei Menschen mit empfindlicher Haut reicht oft sogar schon das Tragen der Maske beim Einkaufen oder im Bus aus, um unter den ungewollten Nebenwirkungen zu leiden. Diese stellen sich als gereizte und gerötete Haut, womöglich sogar mit Unreinheiten, dar.

Die Maske als Ursache für die Hauterkrankung

Bei näherer Betrachtung wundert es nicht, dass das Tragen der Maske die Haut belastet. Denn unter ihr entsteht schnell ein feuchtes Milieu, welches die Hautbarriere schwächt.

Dieser Effekt wird auch durch die Reibung des Stoffes der Maske auf der Haut verstärkt. So kann die Haut an den bedeckten Stellen nicht wie gewohnt ihre Schutzfunktion ausüben.

Die Folgen:

  • juckende Haut
  • trockene Haut
  • womöglich Pickel und Pusteln

Selbst der Ausbruch von Hautkrankheiten kann begünstigt werden. Zu ihnen zählt die periorale Dermatitis, auch Stewardess-Krankheit genannt, welche eine Form der Hautkrankheit Rosazea ist. Rötungen und Juckreiz sind typische Symptome bei Rosacea.

Was hilft schnell gegen periorale Dermatitis im Gesicht?

Die periorale Dermatitis ist eine Hautkrankheit, die mit einem Ausschlag im Bereich des Mundes einhergeht. Diese sogenannte Stewardess-Krankheit tritt normalerweise in erster Linie durch die Verwendung der falschen oder zu vieler Pflegeprodukte auf.

Nachdem sich Corona weltweit verbreitet hat und wir regelmäßig unsere schützenden Masken tragen, sind auch sie zu einem diese Krankheit begünstigenden Faktor geworden. Da hilft als Erstes: sämtliche Pflegeprodukte weglassen.

Schnelle Erleichterung bei Beschwerden wie Jucken und Spannen bringen Schwarztee-Kompressen. Dieses periorale Dermatitis-Hausmittel kann durch die Wirkstoffe der fermentierten Teeblätter entzündungshemmend wirken.

Den Tee einfach für mindestens zehn Minuten ziehen und anschließend gut abkühlen lassen, dann Baumwolltücher mit dem Tee tränken und auf die Haut auflegen.

Was hilft schnell gegen periorale Dermatitis im Gesicht?

Therapie – Was hilft gegen die Stewardessen Krankheit?

Die Schwarztee-Kompressen sind sehr gut für eine Linderung akuter Beschwerden geeignet. Doch damit die Stewardess-Krankheit längerfristig verschwindet, ist ein bisschen mehr Geduld gefragt.

Zunächst wird dabei im Zuge der sogenannten Nulltherapie auf sämtliche Pflegeprodukte verzichtet. Zusätzlich wird das Gesicht nur mit Wasser gereinigt.

Nach etwa sechs Wochen sollte sich so eine erste Beruhigung einstellen. Womöglich nimmt dieser Prozess aber auch mehr Zeit in Anspruch. Hier ist Geduld gefragt.

Ist der perioralen Dermatitis so nicht beizukommen, können Medikamente unterstützend wirken. Ein erfahrener Dermatologe kann hier genau feststellen, welche konkreten Präparate zum Einsatz kommen können. Auch spezielle Pflegeprodukte können die Hautbarriere gegebenenfalls stärken.

Faktoren, die eine Reizung der Haut bei der Stewardess-Krankheit begünstigen können, sollten – soweit möglich – reduziert oder vermieden werden. Zu ihnen zählen:

  • UV-Strahlung (Schutz durch dermatologisch empfohlenes Produkt möglich)
  • Nikotin
  • Alkohol
  • reizende Stoffe in Produkten, wie Alkohol, ätherische Öle oder Duftstoffe
  • zu schwere Pflege
  • Stress

Sanubiom hilft der Hautflora sich zu erholen

Ein wesentliches Problem bei der perioralen Dermatitis ist die Störung der Hautbarriere. Das gilt auch dann, wenn die Stewardess-Krankheit durch eine Maske hervorgerufen wurde. Ist die Hautbarriere beschädigt, so lässt sich dies oft auf ein gestörtes Mikrobiom der Haut zurückführen.

Das Mikrobiom der Haut beschreibt, welche Mikroorganismen in welchem Mengenverhältnis unsere Haut besiedeln. Ist dieses Mikrobiom im Gleichgewicht, dann geht es auch unserer Haut gut.

Doch bei einer Hauterkrankung ist dieses Verhältnis nicht ausgeglichen. Ein Überschuss des Bakteriums Staphylococcus aureus sorgt für den Ausschlag und andere Beschwerden. 

Das probiotische Hautspray von Sanubiom SkinCare Protect unterstützt die Haut aktiv dabei, wieder ins Gleichgewicht zu finden. Dafür sorgt die enthaltene Phage Technology.

Die enthaltenen Phagen sorgen dafür, dass “schlechte” Bakterien – wie die Staphylococcus aureus – reduziert werden. Die Hautflora kommt wieder ins Gleichgewicht – Rötungen und Reizungen werden reduziert.

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