Rosacea

Kann Rosacea geheilt werden?

Kann Rosacea geheilt werden?

Die chronisch entzündliche Hauterkrankung Rosacea stellt für viele Betroffene eine Belastung dar. Denn die auffälligen Rötungen im Gesicht und die erweiterten Äderchen schränken die Lebensqualität oft spürbar ein.

Rosacea gilt als nicht heilbar. Die richtige Rosacea-Behandlung sorgt jedoch dafür, dass sich die Symptome verringern und die Krankheit sogar zum Stillstand kommen kann. Wir erzählen dir, unter welchen Umständen du diese Erfolge erzielst und wie eine Behandlung aussehen kann.

Kann Rosacea wieder verschwinden oder sich zurückbilden?

Es gibt bereits viele Hinweise und starke Vermutungen zur Rosacea Ursache. Die genauen Ursachen von Rosacea sind bis jetzt jedoch nicht vollumfänglich geklärt. So gehen wir auch davon aus, dass sich Rosacea nicht heilen lässt.

Dieser Umstand sollte dich aber nicht entmutigen. Denn mit der richtigen Anwendungen bei Rosacea ist es durchaus möglich, deine Symptome einzuschränken. Bei manchen Patienten war es durch die richtige Behandlung möglich sogar „CLEAR“, also komplett erscheinungsfrei, zu werden. 

Grundlage hierfür ist erst einmal der Gang zum Dermatologen. Er stellt fest, wie der Zustand der betroffenen Hautstellen ist. Rosacea oder doch Couperose? Zusammen lässt sich ein effektives Behandlungskonzept erarbeiten.

So können die Knötchen, Papeln und die erweiterten Blutgefäße im Gesicht im Bereich der Wangen, Nase oder dem Kinn reduziert werden.

Neben Medikamenten und effektiven Wirkstoffen gibt es außerdem auch noch weitere Faktoren, um die Behandlung effektiv zu gestalten. So kann das Ziel der Symptomfreiheit erreicht werden.

Die Rosacea-Behandlung

Die Behandlung beginnt oft mit Wirkstoffen angereicherten Rosacea Cremes, Gels oder Salben. Hier wird gerne zu den Stoffen Azelainsäure oder Metronidazol gegriffen.

Der Azelainsäure wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Zusätzlich wird das durch die Krankheit gesteigerte Wachstum der Hornzellen der Haut wieder reguliert.

Rosacea mittels Creme behandlen

Bei Metronidazol handelt es sich um ein ebenfalls gegen Entzündungen wirkendes Antibiotikum. Auch weitere Wirkstoffe sind in der Rosacea-Therapie vorhanden. So wirken beispielsweise auch die Vitamin A-verwandten Retinoide gegen Rötungen. Permethrin hingegen soll Papeln und Pusteln sowie eitrige Pickel bekämpfen.

Weitere Schritte der Behandlung von Rosacea

Die äußerlich anzuwendenden Medikamente können bei einer schwereren Form der Rosacea ergänzt werden. Dabei werden Wirkstoffen der inneren Anwendung, beispielsweise in Form von Tabletten, verabreicht. Häufig kommen hier Antibiotika zum Einsatz.

Übrigens: Nicht alle der anzuwendenden Präparate sind ursprünglich für die Rosacea-Therapie gedacht, so beispielsweise das Isotretinoin. Trotzdem können auch mit diesem und anderen Stoffen gute Erfolge erzielt werden.

Anhand des individuellen Hautzustandes und anderer Faktoren kann ein Hautarzt kompetent darüber entscheiden, welche Therapieansätze gewählt werden können.

Therapien bei schweren Rosacea-Symptomen

Zeigen sich die Symptome der Rosacea bereits sehr deutlich, können Therapieformen wie eine Laserbehandlung die Lebensqualität wieder verbessern. Hautrötungen beispielsweise an Nase, Kinn oder im Bereich der Wangen und erweiterte Blutgefäße werden so gemildert oder beseitigt.

Durch solche Behandlungen, aber auch durch operative Verfahren, kann selbst ein Rhinophym behandelt werden. Zur Erklärung: Das Rhinophym ist die typische Rosacea Nase – auch Knollennase genannt.

Damit deine Rosacea-Behandlung den gewünschten Erfolg bringt, kannst du aktiv mitarbeiten. Du kannst die typischen Auslöser wie UV-Strahlung oder große Temperaturschwankungen so gut es geht vermeiden.

Auch deine Rosacea-Ernährung kann eine Rolle spielen, wie deine Rosacea verläuft.

Verzichte deshalb, wenn möglich auf Folgendes, um mögliche Rosacea Auslöser zu vermeiden:

  • Kein scharfes Essen
  • keine stark gewürzten Speisen
  • Reduktion von Alkohol
  • Reduktion von tierischen Produkte

Ist die Hauterkrankung durch genetische Faktoren bedingt, kann es helfen auf diese typischen Auslöser zu verzichten. Ob diese Maßnahme bei stark ausgeprägter Rosacea das gewünschte Ergebnis bringt, ist schwierig zu sagen.

Mit Sanubiom Rosacea – Rötungen verringern

Nicht zuletzt ist auch die richtige Pflege deiner Haut ein Schlüssel zu mehr Wohlgefühl. Bei Hautkrankheiten wie Rosacea liegt oft eine Störung der Hautbarriere vor.

Denn die Demodex Milben besiedeln von Natur aus unsere Haut. Kommt dieses Gleichgewicht aus der Balance, können Krankheiten, wie Rosacea, entstehen. Mit einer ph-Neutralen Hautpflege, die das Mikrobiom deiner Haut stärkt, kannst du das Gleichgewicht wieder herstellen.

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Denn die enthaltenden Phagen sind darauf spezialisiert, diese zu finden und aufzulösen. Das macht das Sanubiom Hautschutz-Spray zum idealen Begleiter zum Schutz vor Jucken, Rötungen und dem Aufbau der Hautschutzbarriere.

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