Wie entsteht Akne – einfach erklärt!

Akne ist eine Entzündung der Haut. Eine sichtbare Akne beginnt mit mikroskopisch kleinen Vorstadien von Akne, den sogenannten Mikrokomedonen.

Diese werden von ersten kleinen Entzündungen begleitet. Im weiteren Verlauf wird die Entzündungsreaktion stärker.

Hormonelle Veränderungen, Umwelteinflüsse oder bestimmte Medikamente können eine vermehrte Talgproduktion hervorrufen. Diese Veränderung ist dann schlussendlich die Grundlage für das Wachstum von Bakterien.

Sichtbare Entzündungen in Form von Pickeln entstehen.

Wie entsteht Akne – einfach erklärt!
Wie entstehen Pickel?

Wie entstehen Pickel?

Pickel kennen alle und keiner will sie haben. Sie entstehen in einem recht komplexen Prozess und viele Einflussfaktoren spielen hierbei eine Rolle.

In der Fachsprache werden Pickel auch Papeln oder Pusteln genannt. Mit den sogenannten Mikrokomedonen fängt alles an.

Das sind mikroskopisch kleine und auch nur mikroskopisch nachweisbare Vorstadien von Akne. Mikrokomedonen kommen in jeder Haut vor.

Sie entstehen durch die Vermehrung hornbildender Zellen. In gesunder Haut lösen sie sich auf; in anfälliger Haut hingegen kommt es zu Entzündungsreaktionen, auch Mikroentzündungen genannt. So entstehen die ersten Symptome einer Akne.

Bei der Entwicklung von Pickeln spielen dann schlussendlich verschiedene Faktoren eine Rolle.

Faktoren, die bei der Entstehung von Pickeln eine Rolle spielen:

  • Hormonelle Veränderungen
  • Ernährung
  • Umwelteinflüsse (Klima, Verschmutzung)
  • Stress
  • Medikamente

Diese Faktoren können dazu beitragen, dass die Hornzellenproduktion und die Produktion von Talg zunehmen.

Die vermehrte Talgproduktion ist eine ideale Voraussetzung für das Wachstum von Bakterien.

Durch die Überbesiedlung mit Bakterien entstehen dann die sichtbaren Entzündungen in Form von Pickeln.

Akne - Ursachen für Akne & Akne Arten

Mikrokomedonen als Vorstadium von Akne

Mitesser (Komedonen) werden auch Mikrokomedonen genannt und lassen erste Entzündungsreaktionen entstehen.

Diese Entzündungen sind meist das erste nicht sichtbare Symptom einer entstehenden Akne. Sie sind auf Veranlagung oder hormonelle Veränderungen zurückzuführen.

Äußere Faktoren wie Stress, Ernährung, bestimmte Lebensmittel oder das Rauchen können dann die sichtbaren Entzündungen der Akne begünstigen.

Mikrokomedone können eine vermehrte Bildung von Hornzellen bewirken, die den Ausgang der Talgdrüsen verstopfen.

Abgestorbene Hautpartikel können nicht mehr abgestoßen werden und der Talgabfluss wird gestört.

Dadurch bilden sich kleine „Pfropfen“, die sogenannten Komedonen.

Durch diesen Prozess werden die Talgdrüsen angeregt. Noch mehr Talg wird produziert und es entstehen Rötungen, Pickel und Mitesser auf der Hautoberfläche.

Meist werden diese Mitesser im Gesicht, auf dem Rücken, im Nacken oder auf dem Dekolleté sichtbar.

Verschiedene Akne-Erkrankungen könne auf Entzündungsreaktionen zurückgeführt werden:

  • Akne vulgaris (engl.: acne vulgaris)
  • Akne tarda (Erwachsenen Akne)
  • Akne neonatorum oder Neugeborenen-Akne (engl.: acne neonatorum)
  • Akne inversa (engl.: acne inversa)
  • Akne comedonica oder Komodonenakne (engl.: acne comedonica)
  • Akne papulopustulosa (engl.: acne papulopustulosa)
  • Akne conglobata (engl.: acne conglobata)
Pickel als sichtbares Akne-Symptom

Entzündete Pickel als sichtbares Akne-Symptom

Akne entsteht am häufigsten dort am Körper, wo sich viele Talgdrüsen befinden.

Im Gesicht, am Nacken, auf dem Dekolleté, auf dem Rücken und an den äußeren Oberarmen.

Allerdings kann Akne auch unter den Achseln, im Genitalbereich, am Gesäß oder in der Leistengegend auftreten.

Diese Form der Akne wird Akne inversa genannt und hat ihre Ursache in einer Haarbalgentzündung.

Es handelt sich hier um eine andere Erkrankung als bei einer Akne, die ihre Ursache in einer Erkrankung der Talgdrüsen hat.

Somit möchten wir bei Symptomen einer Akne inversa dringend zu einem Besuch beim Arzt oder Spezialisten raten. So kann eine wirkungsvolle Behandlung der Akne erfolgen.

Um eine Akne zu diagnostizieren, wird meist auf die charakteristischen Pickel und Mitesser geschaut.

Doch auch andere Aspekte sind wichtig.

Aspekte, die bei der Diagnose „Akne“ eine Rolle spielen:

  • typisches Erscheinungsbild mit Pickeln, Mitessern und Rötungen
  • der Zeitpunkt des Auftretens
  • Verlauf – wie lange dauert die Akne bereits und wie verläuft die Entwicklung?
  • andere bestehende Hauterkrankungen
  • Häufigkeit in der Familie
Bakterielles Ungleichgewicht führt zu Entzündungen

Bakterielles Ungleichgewicht führt zu Entzündungen

Zu viele Bakterien bringen die Haut ins Ungleichgewicht. Ist das bakterielle Gleichgewicht der Haut gestört, werden Mikroentzündungen gefördert und erste Akne-Symptome entstehen.

Die Anstauung von Talgdrüsensekret, durch verstopfte Talgdrüsen, lässt einen idealen Nährboden für Bakterien entstehen.

Einige Bakterien vermehren sich besonders gut in den Mitessern. Weiterhin entstehen bei der Zersetzung von Talg freie Fettsäuren, die weitere Entzündungen fördern.

Das Wachstum der Bakterien löst eine Immunreaktion aus, die als Entzündung auf der Hautoberfläche durch Pickel sichtbar wird.

Bleiben die Pickel geschlossen, entzündet sich auch das umliegende Gewebe der Haut und es kommt zu Rötungen.

Bei leichter bis mittelschwerer Akne können dir Hausmittel oder unsere “Tipps, wie du deine Akne loswerden kannst“, hilfreich sein.

In schweren Fällen oder bei schwerer Akne kann die Follikelwand aufbrechen.

Fettsäuren, Bakterien und Hornzellen werden freigesetzt und lösen meist eine ausgedehnte Entzündung im umliegenden Gewebe aus.

Bei dieser Form von Akne ist die Heilung etwas anspruchsvoller, aber nicht unmöglich.

Phagen stellen das bakterielle Gleichgewicht deiner Haut wieder her!

Bakteriophagen sind spezialisiert darauf, die schädlichen Bakterien (wie z.B. Staphylococcus aureus, Propionibacterium acnes) abzutöten und die guten und nützlichen Bakterien (wie z.B. aerobe Corynebakterien und lipophile Bakterien) zu verschonen.

Phagen sorgen auf unserer Haut dafür, dass das Gleichgewicht erhalten bleibt.

Ist das Gleichgewicht durch Entzündungen oder einen Bakterienbefall ins Ungleichgewicht geraten, kann die Anwendung von Phagen eine Lösung sein.

Mit unserem probiotischen Hautschutz Sanubiom SkinCare Protect helfen wir dir, das Spannungsgefühl auf der Haut, Hautirritationen und Rötungen zu reduzieren.

Mit dem gezielten Einsatz von Phagen können vor allem die Entzündungen auf der von Akne betroffene Haut reduziert werden. Deine Haut hat endlich wieder Ruhe.

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